Engineering
Wärmepumpen
Vom kleinen Café bis zur Industrieanlage: Wir planen Wärmepumpensysteme, die im fünften Winter noch wirtschaftlich laufen. Mit Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, MSR-Programmierung mit eigener Hand und ehrlicher Bestandsprüfung statt Marketingversprechen.

Was wir liefern
System statt Aggregat
Wärmequelle, Heizfläche, Hydraulik, Regelung und Sensorik als orchestriertes Ganzes.
Eigene MSR-Programmierung
Bivalenzpunkt, Kaskade, Abtau, Heizkurve auf den drei grossen DDC-Plattformen.
PV-Kopplung
11 bis 15 Uhr Pufferspeicher voll – Eigenverbrauchsoptimierung über Modbus oder BACnet.
Ehrliche Beratung
Wenn die Rahmenbedingungen ungeeignet sind, sagen wir das offen – statt eine schlecht passende Anlage zu verkaufen.
Typischer Leistungsumfang
- Wir berechnen die Heizlast nach DIN EN 12831 und legen die Wärmepumpe nach VDI 4645 aus
- Wir wählen die Wärmepumpe herstellerneutral – was zum Objekt passt, nicht zum Lieferprogramm
- Wir programmieren die MSR-Logik mit eigener Hand auf den drei grossen DDC-Plattformen
- Wir integrieren die PV-Anlage über Modbus oder BACnet ins BMS – Eigenverbrauchsoptimierung mit Pufferspeicher-Vorladung
- Wir prüfen die Förderfähigkeit für Einzelmassnahmen und bereiten die technischen Nachweise vor
Häufig gestellte Fragen
Praxisfragen aus der Beratung – ehrlich beantwortet
Für welche Gewerbeobjekte planen Sie Wärmepumpensysteme?
Wir planen herstellerunabhängig für die gesamte Bandbreite gewerblicher Anwendungen – vom kleinen Café oder Friseur mit einer kompakten Anlage bis zur Industrieliegenschaft mit Kaskaden im oberen Leistungsbereich. Klassische Einsatzfelder sind Bürogebäude und Verwaltungen, Hotels und Pensionen, Schulen und Bildungseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Praxisgebäude, Verkaufsflächen, Werkstätten, Produktionsstätten mit Prozesswärmebedarf, Logistikhallen und Rechenzentren. Die Auslegung erfolgt projektbezogen nach Heizlast, Nutzungsprofil und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Welche Hersteller von Wärmepumpen verbauen Sie?
Wir projektieren herstellerneutral. Eingesetzt werden je nach Auslegung und Liefersituation Wärmepumpen verschiedener Marktteilnehmer im gewerblichen Segment. Die konkrete Auswahl erfolgt projektbezogen nach Wärmequelle, Leistungsbereich, Kältemittel, JAZ-Anforderung und Wirtschaftlichkeit. Eine vertragliche Bindung an einen einzelnen Wärmepumpenhersteller besteht nicht – das schützt vor Hersteller-Käfig und gibt uns Verhandlungsspielraum bei Beschaffungspreisen.
Installieren Sie auch Photovoltaikanlagen?
Nein, wir installieren keine Photovoltaikanlagen. Was wir leisten, ist die regelungstechnische Verzahnung einer vorhandenen oder durch Dritte zu errichtenden PV-Anlage mit der Wärmepumpe und dem BMS. Wir binden die PV-Anlage über deren Modbus- oder BACnet-Schnittstelle ans BMS an und nutzen die Erzeugungsphasen für gezielte Pufferspeicher-Vorladung – typischerweise in den Mittagsstunden zwischen 11 und 15 Uhr. So wird PV-Strom für Heizenergie genutzt, statt ins Netz zu fliessen. Die Strategie ist objektabhängig: Grösse des PV-Speichers, Lastprofil nach Sonnenuntergang und Pufferspeicher-Volumen bestimmen, wie aggressiv die Vorladung gefahren werden kann.
Was unterscheidet JuKo Tech von anderen Wärmepumpen-Anbietern?
Drei Punkte sind in der Praxis spürbar. Erstens: eigene Programmierkompetenz – wir sind Siemens Solution Partner und zertifizierter Schneider-Electric-Partner und programmieren die MSR-Logik selbst, statt sie auszulagern. Zweitens: herstellerneutrale Komponentenauswahl ohne vertraglichen Käfig. Wir verbauen die Wärmepumpe, die zum Projekt passt – nicht die, die uns die höchste Marge bringt. Drittens: ehrliche Vorabprüfung. Wenn die Rahmenbedingungen ungeeignet sind (etwa unsanierte Hülle mit alten Heizkörpern), sagen wir das offen, statt eine schlecht passende Anlage zu verkaufen.
* Bandbreiten zu COP-Werten, Wirkungsgraden und Einsparungen sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Referenzanlagen und keine Zusicherung für ein konkretes Objekt. Eine belastbare Prognose ist nur nach objektbezogener Auslegung nach VDI 4645 und JAZ-Berechnung nach VDI 4650 möglich. Hersteller- und Komponentennamen werden bewusst nicht genannt – die Auswahl erfolgt projektbezogen und herstellerneutral.
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