Engineering

BMS & KI

Wir machen aus isolierten Heiz-, Lüftungs- und Kälteanlagen ein koordiniertes System. Als Siemens Solution Partner und zertifizierter Schneider-Electric-Partner programmieren wir auf den drei grossen DDC-Plattformen – und wir empfehlen das, was zu Ihrem Projekt passt, nicht das, womit wir die höchste Marge machen.

Ingenieur in einer Leitwarte überwacht Gebäudesysteme auf einer Dashboard-Wand
Alle Gewerke auf einer Oberfläche – BACnet, Modbus, KNX, DALI, OPC UA herstellerneutral.

Was wir liefern

  • Drei Plattformen, eine Hand

    Programmierung auf den drei grossen DDC-Plattformen – eigene Engineering-Kompetenz, kein Hersteller-Käfig.

  • Alle Gewerke unter einem Dach

    Heizung, Lüftung, Kälte, Licht, Beschattung, Energiezähler – ein System, eine Bedienoberfläche.

  • Eigene Engineering-Tiefe

    Datenpunktstruktur nach AMEV und VDI 3814 Blatt 4.1. Dokumentation, die in der dritten Wartung noch trägt.

  • Wirtschaftlichkeit ehrlich gerechnet

    TCO nach VDI 2067, dynamische Amortisation, Förderwege BEG – mit offenen Annahmen statt Pauschalversprechen.

Typischer Leistungsumfang

  • Wir analysieren Bestand und MSR-Schnittstellen aller TGA-Gewerke vor Ort
  • Wir empfehlen die passende Plattform – plattformneutral, projektbezogen
  • Wir programmieren mit eigener Hand auf den drei grossen DDC-Plattformen
  • Wir dokumentieren die Datenpunktstruktur nach AMEV und VDI 3814 Blatt 4.1
  • Wir prüfen die Förderfähigkeit und bereiten die Nachweise vor

Häufig gestellte Fragen

Praxisfragen aus der Beratung – ehrlich beantwortet

Was ist der Unterschied zwischen GLT, BMS und Gebäudeautomation?

Die drei Begriffe meinen in der heutigen Praxis dasselbe. GLT (Gebäudeleittechnik) ist die ältere deutsche Bezeichnung. BMS (Building Management System) ist der internationale Begriff. Gebäudeautomation ist der Sammelbegriff, der die gesamte technische Disziplin bezeichnet. Die VDI 3814 definiert die formale Struktur in drei Ebenen: Feld-, Automations- und Managementebene.

Ab welcher Gebäudegrösse lohnt sich ein BMS?

Die Schwelle hängt nicht an der Quadratmeterzahl, sondern an der Komplexität der Anlagentechnik. Eine 5.000 m² Lagerhalle mit einer einzigen Hallenheizung braucht kein BMS. Ein 800 m² Bürogebäude mit Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik und Konferenzraum-Klimatisierung profitiert dagegen erheblich. Die wirtschaftliche Schwelle beginnt erfahrungsgemäss dort, wo mehrere energetisch relevante Gewerke koordiniert arbeiten sollen.

Was passiert bei einem Internetausfall oder Server-Ausfall mit der Anlage?

Eine korrekt geplante Gebäudeautomation arbeitet dezentral. Die eigentliche Regelung läuft auf der lokalen DDC-Automationsstation im Schaltschrank – Heizkurve, Volumenstrom, Frostschutz und Sicherheitsketten sind dort hinterlegt und arbeiten autark, ohne Internet. Fällt das BMS-Frontend oder die Internetverbindung aus, läuft die Anlage ungestört weiter. Was wegfällt, sind Visualisierung, Fernzugriff und übergreifende Optimierung – bis das System wieder erreichbar ist.

Lohnt sich KI in jeder Gebäudeautomation?

Nein, und das ist die wichtigste Frage. Eine einzelne Wärmepumpe in einem überschaubaren Gewerbeobjekt braucht keine KI. Sinnvoll wird sie dort, wo mehrere Energieerzeuger und Verbraucher zusammenspielen (Wärmepumpe plus Photovoltaik plus Lüftung plus Speicher plus Kälteanlage). Ausserdem in Liegenschaften mit hohen Stillstandskosten, wo Predictive Maintenance unabhängig von der Anlagenkomplexität wertvoll ist (Rechenzentren, Krankenhäuser, kühlpflichtige Produktion).

* Bandbreiten zu COP-Werten, Wirkungsgraden und Einsparungen sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Referenzanlagen und keine Zusicherung für ein konkretes Objekt. Verbindliche Aussagen treffen wir erst nach Vor-Ort-Analyse, Lastganglinien-Erfassung und objektbezogener Berechnung nach VDI 2067. Hersteller- und Komponentennamen werden bewusst nicht genannt – die Auswahl erfolgt projektbezogen und herstellerneutral.